Auf dieser Seite möchte ich ein wenig
meine Ausrüstung vorstellen, mit der
die Unterwasseraufnahmen entstanden sind.
 
Zunächst einmal benötigt man für den sicheren Transport der kompletten Ausrüstung einen geeigneten Koffer.
Hier habe ich mich für einen PELI CASE 1550 entschieden.

Diese Koffer sind nahezu unverwüstlich und zudem wasserdicht und abschließbar. Mit einigen Aufklebern habe ich meinem Koffer eine persönliche Note gegeben  


                                          

Der Schaumstoff des Koffers lässt sich individuell gestalten, man kann die benötigten Hohlräume einfach 'herauspflücken'. Auf dem Bild sieht man noch das 'alte' Analoggehäuse, den Blitz, die beiden Objektivports und in der Mitte eine kleine Dose mit Trocknungsmittel.
Das Gehäuse für meine Kamera ist das 'CD500' der österreichischen Firma SUBAL.

Alle wichtigen Kamerafunktionen lassen sich hiermit von außen steuern. Auf diesem Bild sieht man den montierten Domeport, der für alle Weitwinkelobjektive unterhalb 24mm und Zoomobjektive (z.B. 10-22mm) verwendet werden kann.
Durch entsprechende Zwischenringe lassen sich Anpassungen an das jeweilige Objektiv vornehmen.

 

Alle Teile sind aus Aluminium gefertigt und mehrfach lackiert. Aluminium hat den Vorteil des geringen Gewichtes und es kann nicht rosten; außerdem haben Metallgehäuse gegenüber einem Kunststoffgehäuse den Vorteil der besseren Wärmeleitfähigkeit, dadurch beschlägt das Frontglas bei großen Temperaturunterschieden nicht so schnell. Ich brauchte jedenfalls noch nie Trockenmittel in meinem Gehäuse einzusetzen, so wie es bei Plastikgehäusen eigentlich üblich ist.
Die Kamera wird passgenau auf einem Schlitten in das Gehäuse eingeschoben. Auf den Blitzschuh der Kamera wird ein Adapterstecker aufgeschoben und damit ist die Blitzsteuerung des externen Blitzes ohne Probleme möglich.
Die Abdichtung erfolgt mit einem großzügig dimensionierten, weichen O-Ring. Bisher hatte ich erst ein einziges Mal durch eigene Unachtsamkeit einen kleinen Wassereinbruch, den meine Kamera allerdings unbeschadet überstanden hat.
Ich habe mich für die Canon EOS 500D entschieden, weil sie sehr kompakt und leicht ist und dementsprechend auch das UW-Gehäuse noch akzeptable Dimensionen aufweist. Dieses Modell besitzt einen großen Funktionsumfang.

Hier sind die von mir verwendeten Objektive abgebildet. Von links nach rechts handelt es sich um ein 70mm/2.8 Makro, 28-70mm/2.8 und das  10-22mm/3.5-4.
An dem rechten Objektiv ist der aufgesetzte Zahnring zu erkennen, der für die Zoomübertragung benötigt wird.

   
Der von mir verwendete Blitz ist ein 'Gamma-Plus' von Subtronic.
Der Blitz besitzt eine UW-Leitzahl von 20 und einen Ausleuchtwinkel von ca. 110°. Mit diesen Werten lassen sich mit den von mir verwendeten Objektiven immer optimale Belichtungsergebnisse erzielen. TTL-Steuerung über die Kamera ist mit diesem 'älteren' Blitz nicht möglich, aber die manuelle Einstellung der Blitzleistung ist mit etwas Übung auch kein Problem. Außerdem ist ein 3stufiges Pilotlicht integriert, um auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen fokussieren, und den Blitz auf das Objekt ausrichten zu können. Der eingebaute Akku erlaubt etwa 150 Blitze.
Da mein PELI CASE Koffer für das Handgepäck ein wenig zu groß und auch zu schwer
(ca. 12kg) ist, muss ich diesen meistens als normales Gepäck aufgeben. Da ich dabei immer ein etwas mulmiges Gefühl hatte, verfiel ich auf die Idee, den PELI CASE einfach in einen normalen Hartschalenkoffer einzupacken. Das wirkt etwas unauffälliger und man kann zusätzlich noch ein paar Kleinigkeiten an der Seite reinstopfen.